....
Fragen und Antworten zum GPS miniHomer
Warum kann mein miniHomer die genaue Position nicht bestimmen?
Für eine ungefähre Positionsbestimmung benötigt der miniHomer wie auch jeder andere GPS Empfänger den Empfang von mindestens 3 Satelliten. Mit 3 Satelliten kann der miniHomer nur den Ort, aber nicht die Höhe bestimmen. (2D = zweidimensional).
Um eine exakte Positionsbestimmung einschließlich Höhe durchführen zu können bedarf es 4 oder mehr Satelliten mit guter geometrischer Verteilung (3D = dreidimensional). [Über den Satellitenmodus Ihres miniHomer können Sie feststellen, wie viele Satelliten in welcher Konstellation vom miniHomer aktuell empfangen werden. ]
Damit der miniHomer reibungslos und zuverlässig arbeiten kann, müssen Sie ihm unbedingt die Möglichkeit geben, mit den Satelliten am Himmel „kommunizieren“ zu können.
Der miniHomer benötigt nämlich eine ganze Menge an Informationen, bevor er in der Lage ist, einen sogenannten ‚Position fix‘ (das ist die genaue Positionsbestimmung) zu errechnen. Zunächst einmal müssen Sie ihm ermöglichen, den groben Fahrplan aller Satelliten (Almanach) und die exakten Bahndaten der momentan empfangsfähigen Satelliten (Ephemeriden) in seinen Speicher zu schreiben.
Im Almanach sind Daten zu jedem Satelliten enthalten, also deren Umlaufbahn und ihre ungefähre Position. Die Übertragung dieser Daten auf den miniHomer dauert in etwa 15 bis 20 Minuten. Bei der ersten Inbetriebnahme sowie bei einem Standortwechsel von mehr als 200km zum letzten Ort einer Positionsbestimmung ist es daher sehr wichtig, dass Sie den miniHomer zuerst 20 Minuten in eingeschaltetem Zustand unter freien Himmel legen, um ihm so Gelegenheit zu geben, seinen Almanach zu laden, bevor Sie mit ihm Ihre Tour beginnen. Das kann z.B. das Fensterbrett oder der Balkon sein, wichtig ist nur, dass der miniHomer Kontakt zu den Satelliten aufbauen kann.
Eine ordentliche Positionsbestimmung ist also keine Selbstverständlichkeit. Sie ist vielmehr das Ergebnis einer enormen Rechenleistung, die der miniHomer in nur Bruchteilen von Sekunden leistet, indem er gleichzeitig die Entfernung zu 3 (bzw. 4) Satelliten berechnet. Voraussetzung für die exakte Entfernungsmessung wiederum ist ein absolut präziser Uhrenabgleich zwischen Satelliten und miniHomer. Damit der miniHomer diese Berechnungen für einen schnellen und genauen Position fix so präzise wie möglich anstellen kann sind immer ein aktueller Almanach, die exakten Flugbahndaten in den Ephemeriden und ein guter Empfang von 3- 4 Satelliten die Mindestanforderungen.
Der miniHomer hat zwar den aktuellen Almanach gespeichert, eine gute Positionsbestimmung ist gerade dennoch nicht möglich. Woran kann das liegen?
Satelliten senden in kurzen Zeitabständen mit Lichtgeschwindigkeit ein Hochfrequenzsignal in welchem die Position und die Sendezeit des Satelliten enthalten sind. Die Empfangssignale sind jedoch relativ schwach (deutlich schwächer als beispielsweise Radio oder TV Signale), weil die Sender der Satelliten eine sehr geringe Ausgangsleistung besitzen und über 20.000km entfernt sind. Wichtig ist daher, dass die Antenne des miniHomer möglichst immer freie Sicht zum Himmel hat. Das lässt sich über offenem Land oder offener See sehr leicht voraussetzen, für andere lokale Topographien können aber weniger optimale Empfangssituationen bestehen.
Einschränkungen können nachfolgend sein:
Abschattungen durch Gebäude in einer Stadt, Häuserschluchten, in Tälern oder dichte Baumkronen im Wald, d.h. es besteht keine oder sehr schlechte Sichtverbindung zum Satelliten.
Eine metallbedampfte Windschutzscheibe im Auto, diese verhindert ebenfalls die Sichtverbindung zum Satelliten.
Reflexionen an Hauswänden, Bergflanken, Tälern, Felsen, Wasser, Schnee-und Eisflächen, diese erzeugen mehrfache Signale, die mit Laufzeitunterschieden beim Empfänger ankommen. Dadurch entstehen Fehlberechnungen und die sogenannten „Ausreißer“, die deutlich neben der eigentlichen Position liegen.
Eine ungünstige Verteilung der Satelliten am Horizont. Ideal ist es, wenn mindestens 4 Satelliten sichtbar sind, die auf alle 4 Himmelsrichtungen verteilt sind und noch mindestens 10° über dem Horizont stehen. [über die Satellitenanzeige ihres miniHomer können Sie feststellen, ob Satelliten gerade nur aus einer Richtung empfangen werden.]
Dämpfung des Empfangssignals durch Kleidung, Taschen oder durch Fixieren des miniHomer mit der Antenne Richtung Boden.
Atmosphärische Beeinflussung der Geschwindigkeit und Richtung des GPS Signals in der Troposphäre und Ionosphäre. [ bei einem niedrig über dem Horizont stehenden Satelliten muss das Signal einen längeren Weg durch die Ionosphäre machen und benötigt durch die Dämpfung und Refraktion dafür mehr Zeit. Dieser Zeitunterschied erzeugt einen zusätzlichen Fehler.]
Wann muss ich dem miniHomer Gelegenheit geben, den Almanach neu zu laden?
Beim Einschalten zeigt jedes GPS den letzten Standort an. Beim miniHomer ist das Taiwan. Wenn Sie ihn also in Deutschland zum ersten Mal einsetzen möchten, muss der miniHomer zuvor die genauen Flugbahndaten der Satelliten über Deutschland einspeichern. Dazu benötigt er etwas Zeit. Legen Sie ihn daher für ca.15 Minuten in eingeschaltetem Zustand und mit aktivierten Datenlogger (der eingeschaltete Datenlogger verhindert das in diesem Fall ungewollte, vorzeitige Abschalten des miniHomers) auf eine ebene Fläche unter freien Himmel, damit er sich für seinen ersten Einsatz alle wichtigen Informationen von den Satelliten holen kann.
Dasselbe sollten Sie tun, wenn:
der miniHomer in ausgeschaltetem Zustand über mehrere hundert Kilometer transportiert wurde. [ Sie nehmen ihn z.B. als Reisebegleiter mit in die USA, oder Sie kommen von einer Skandinavientour zurück nach Deutschland]
ein Firmware Update erfolgt ist
das Gerät länger als 2-3 Monate ausgeschaltet in Ihrer Wohnung/Haus aufbewahrt wurde.
Wo und wie kann der miniHomer am besten Empfangssignale auswerten?
Optimal kann der miniHomer arbeiten, wenn seine Empfangsantenne perfekte Sicht zu den Satelliten hat. Gute Positionen sind auf der Deckeltasche eines Rucksackes, in einem Armstrap am Oberarm oder am Schirm einer Baseballmütze. Grundsätzlich gilt, je freier und höher die Antenne befestigt ist und je optimaler die Antenne des miniHomer zum Himmel ausgerichtet ist, desto besser ist der Empfang.
[ Die Antenne Ihres miniHomer befindet sich in der linken oberen Ecke des Gehäuses.]
Was versteht man unter Kaltstart, Warmstart und Heißstart?
Der Almanach ist ein grober Satellitenfahrplan, der die Bahndaten aller 32 GPS Satelliten enthält. Diese Bahndaten werden andauernd von jedem einzelnen Satelliten ausgesendet. Dieser Fahrplan ist in etwa 3 Monate gültig und wird im miniHomer abgespeichert. Dank dem Almanach weiß der miniHomer beim Einschalten, welche Satelliten er am Himmel erwarten kann.
Damit der miniHomer also zuverlässig funktionieren kann ist es vor der ersten Inbetriebnahme (und auch in wenigen anderen Fällen) notwendig, den Almanach zu laden. Das Laden des Almanachs wird auch als Kaltstart bezeichnet und kann bis zu 15 Minuten dauern.
Wurde der Almanach einmal im miniHomer gespeichert, benötigen Sie ab sofort nur noch sogenannte Warmstarts. Von einem Warmstart wird gesprochen, wenn der miniHomer über einen aktuellen Almanach verfügt, jedoch keine exakten Bahndaten der momentan sichtbaren Satelliten (mehr) im miniHomer vorhanden sind (Ephemeriden). Das Berechnen der Ephemeriden kann bis zu 45 Sekunden dauern. Außerdem benötigt er von mindestens drei bis vier Satelliten die aktuellen Bahndaten, um eine gute Positionsbestimmung (Position fix) vorzunehmen. Die Ephemeriden sind z.B. schon veraltet, wenn 2 bis 6 Stunden seit der letzten Nutzung des miniHomer vergangen sind. [Beispiel: Sie stellen Ihr Auto morgens in Amsterdam am Straßenrand ab und speichern die Position. Danach schalten Sie ihren miniHomer ab und verbringen den Tag in der Stadt. Abends möchten Sie sich von Ihrem miniHomer zum Auto zurückführen lassen. Nach dem Einschalten muss er nun die Ephemeridendaten aktualisieren, um eine Positionsbestimmung durchführen zu können. Das wird ca. 30 bis 40 Sekunden dauern.]
Wenn im miniHomer dagegen sowohl ein aktueller Almanach sowie aktuelle Ephemeriden für 3 bis 4 Satelliten vorhanden sind und gute Empfangsbedingungen herrschen, kann der miniHomer seinen Position fix in wenigen Sekunden berechnen, in vielen Fällen innerhalb 1 Sekunde. In der Regel geht dem Heißstart nur eine kurze Unterbrechung voraus. [ Beispiel: Man fährt in einen Tunnel hinein, das Signal wird unterbrochen, beim Herausfahren aus dem Tunnel ist der GPS Empfang wieder da und die Positionsbestimmung kann innerhalb einer Sekunde berechnet werden. ]
Mein miniHomer wird von nTrip einfach nicht erkannt. Was mache ich falsch?
Das kann eine Reihe von Gründen haben. Sie haben vergessen Ihren miniHomer einzuschalten, oder der Treiber wurde nicht richtig oder fehlerhaft installiert. Wenn Sie ein x-beliebiges Gerät via USB mit Ihrem Windows-PC verbinden, dann hören Sie beim Ein- und ausstöpseln des USB-Kabels ein "Blobb". (ein akustisches Signal von Windows). Wenn Sie dieses "Blobb" nicht hören, ist das ein Indikator, dass Ihr Treiber nicht korrekt installiert wurde oder dass Sie möglicherweise ein falsches Kabel verwendet haben. So kontrollieren Sie, ob Ihr Treiber auch korrekt installiert wurde:
Klicken Sie bei Windows auf "Start > Systemsteuerung > Geräte-Manager" und suchen dort den Eintrag: "Anschlüsse & LPT". (Diesen Eintrag sehen Sie nur, wenn Ihr miniHomer eingeschaltet und via USB mit Ihrem PC verbunden ist). Hier müsste Ihr installierter Treiber aufgelistet sein. (Prolific USB to Serial Comm Port). Wenn dieser Eintrag nicht da ist oder vor dem Treiber ein Ausrufezeichen zu sehen ist, dann ist dies ein Zeichen, dass die Treiberinstallation nicht oder fehlerhaft erfolgt ist. Bei fehlerhafter Installation sollten Sie den Treiber wieder deinstallieren. Klicken Sie dazu mit der rechten Maustaste auf den Treiber und klicken dann auf "Deinstallieren". Nach dem deinstallieren sollten Sie Ihren Rechner neu starten und dann den Treiber nochmals neu installieren. In der Regel sollte jetzt dieses Problem gelöst sein.
Auf manchen PCs kann es vorkommen, dass ein USB-Anschluss nicht richtig funktioniert. Versuchen Sie sicherheitshalber, Ihren miniHomer mit einem anderen USB-Eingang zu verbinden.
Beim Kauf Ihres miniHomers haben Sie ein 4poliges USB Daten- und Ladekabel mitgeliefert bekommen. Aus Erfahrung wissen wir, dass schon mancher Kunde gesagt hat, so ein Kabel habe ich schon und hat dann sein altes Kabel verwendet. Wenn das alte Kabel aber nur ein zweipoliges Ladekabel ist (visuell gibt es zum kombinierten Kabel keinen Unterschied), dann hören Sie beim Verbinden auch kein "Blobb" und Ihr miniHomer kann von Ihrem PC auch nicht erkannt werden.
In der Bedienungsanleitung steht, dass sich der miniHomer u.a. automatisch abschaltet, wenn er 10 Minuten lang nicht bewegt wird. Muss ich, wenn ich in einer Berghütte eine längere Pause mache, das Gerät wieder einschalten, damit er die Tour weiter aufzeichnet?
Der miniHomer ist so ausgelegt, dass er bei eingeschaltetem Datenlogging nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen automatisch abschaltet. Beim Aufzeichnen einer Tour kommt es ja öfter einmal vor, dass man eine Pause einlegt, ein Gebäude betritt (wo man kein GPS Signal empfangen kann) oder sich für eine kurze Zeit in einem Bereich aufhält, wo der miniHomer keine Positionsbestimmung vornehmen kann. Da wäre es nur ärgerlich, wenn er sich zu schnell abschalten würde und so der Rest der Tour unaufgezeichnet bliebe. Damit er sich auf einer Tour selbsttätig ausschaltet, müssen alle der nachfolgenden drei Bedingungen erfüllt sein: 1. es wurde 10 Minuten lang keine Taste gedrückt, 2. es war 10 Minuten lang keine Positionsbestimmung möglich, 3. der eingebaute Bewegungssensor konnte 10 Minuten lang keinerlei Bewegung registrieren. Um bei obenstehendem Beispiel zu bleiben: Um sich unter den gegeben Umständen automatisch abzuschalten, müsste Ihr miniHomer in einer Tasche/Rucksack verstaut sein (Bewegungssensor nimmt keine Bewegung wahr) und gleichzeitig länger als 10 Minuten keine Positionsbestimmung vornehmen können (kein Satellitenempfang über einen längeren Zeitraum), um sich abzuschalten. Möchten Sie auf jeden Fall verhindern, dass dies passiert, können Sie über die nTrip Software eine Einstellung vornehmen, die sich "automatische Abschaltung deaktivieren" nennt. Dabei setzen Sie ein Häkchen in dem dafür vorgesehenen Feld und sorgen so dafür, dass der miniHomer ohne Unterbrechung garantiert aufzeichnet. Lesen Sie sich hierzu die Seite 48 in der deutschen Bedienungsanleitung der nTrip Software durch.
Kann ich einen geloggten Track auf meinen Garmin überspielen?
Ja, das ist ganz einfach. Schalten Sie Ihren miniHomer ein, öffnen die nTrip-Software und laden dann den gewünschten Track auf Ihren PC. (Beispiel: Radtour an der Elbe). Klicken Sie dann in nTrip auf: "Extras > in GPS konvertieren" und speichern dann die Radtour als "Radtour an der Elbe.gpx". Diese Datei können Sie dann in Ihren Garmin laden und betrachten.
Warum ist das LCD Display meines miniHomers schon nach wenigen Tagen verkratzt?
Auf dem LCD Display befindet sich ab Werk ein kaum wahrnehmbarer transparenter Schutzstreifen. Die vermeintlichen Kratzer werden durch diesen Schutzstreifen hervorgerufen. Sollten Sie die Kratzer stören, ziehen Sie die Folie ganz einfach ab. Seit neuestem bieten wir auch eine passgenaue Displayschutzfolie für den miniHomer an.
Warum kann die Zeit um meine Position zu bestimmen variieren?
Unter freien Himmel wird die Positionsbestimmung sehr schnell erfolgen, wenn der miniHomer vor Kurzem benutzt wurde (innerhalb von 2 Stunden); ansonsten dauert es ca. 30 bis 40 Sekunden. Unter Bäumen oder neben hohen Gebäuden, wo das Satelliten-Signal gedämpft sein kann, kann es etwas länger dauern, bis die Position bestimmt ist.
Warum kann mein miniHomer im Kompass-Modus nicht genau nach Norden zeigen?
Stellen Sie sicher, dass der miniHomer kalibriert wurde und sich kein größeres Metallteil in der Nähe befindet. Der digitale Kompass im miniHomer enthält einen Magnet-Sensor, dessen Genauigkeit durch Metallteile beeinflusst wird.
Warum funktioniert der Richtungspfeil des miniHomers nicht richtig, wenn er in einem langsam fahrenden Auto verwendet wird?
Bei Geschwindigkeiten unter 10 km/h nutzt der miniHomer den internen digitalen Kompass um die Richtung zum Zielort zu berechnen. Wenn Sie sich in einem Auto befinden, beeinflusst die Metallstruktur des Autos den internen digitalen Kompass und die Richtungsanzeige ist möglicherweise falsch. Wenn die Geschwindigkeit über 10 km/h liegt, nutzt der miniHomer automatisch GPS um die Richtung zu berechnen. Solange die den miniHomer in Vorwärtsrichtung halten, wird auch der Richtungspfeil in die richtige Richtung zeigen.
Was stellen die Bögen am Satelliten-Symbol dar?
Die Bögen des Satelliten-Symbols verdeutlichen die Qualität der Positionsbestimmung. Mehr Bögen bedeuten mehr empfangene Satelliten und genauere Positionsbestimmung. In einer Umgebung mit schlechtem Empfang können Sie versuchen etwas länger zu warten, ob sich der Empfang eventuell verbessert und sich dadurch die Positionsgenauigkeit verbessert.
Wird sich mein miniHomer an die gespeicherten Orte erinnern, wenn er ausgeschaltet wurde?
Sie können den miniHomer ausschalten, um den Akku zu schonen; dabei bleiben alle Einstellungen gespeichert. Wenn Sie ihn das nächste Mal einschalten, befinden Sie sich im zuletzt genutzten Modus und alle gespeicherten Orte stehen zur Verfügung. Der Speicher wird nicht gelöscht, auch wenn der Akku vollständig leer ist.
Wann muss der miniHomer kalibriert werden?
Der interne Kompass benötigt eine Kalibrierung, wenn der miniHomer das erste Mal eingeschaltet wird oder wenn er mehr als 160 km (100 Meilen) vom Ort der letzten Kalibrierung entfernt genutzt werden soll.
Kann man eine gespeicherte Position löschen?
Sie löschen eine gespeicherte Position einfach durch das Markieren einer neuen Position unter dem entsprechenden Symbol, z. B. „Home“.
Wie wird der miniHomer aufgeladen?
Der miniHomer verfügt über einen USB-Anschluss. Mit dem beiliegenden USB Kabel können Sie den miniHomer mit Ihrem PC/Laptop verbinden. Über einen USB-Autoadapter oder einen 220-V-Wandadapter kann er außerdem während der Autofahrt oder im Haus aufgeladen werden.
Kann man mit dem miniHomer auch nachts navigieren?
Ja, kann man. Er arbeitet zuverlässig 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche. Ab 17 Uhr abends bis 6 Uhr am Morgen (zwischen 5 PM und 6 AM), wird eine reduzierte Hintergrundbeleuchtung aktiviert, die das Ablesen der Informationen auf dem LCD-Display bei minimalem Stromverbrauch ermöglicht.
Kann ich damit auch die guten Fischplätze anderer Angler abspeichern und später auf das GPS meines Bootes übertragen?
Ja, das geht. Sie speichern die Orte ein und lesen die Koordinaten später am PC wieder aus. Anschließend übertragen Sie die Daten auf Ihr GPS-Gerät Ihres Bootes und steuern die Punkte wieder an.
Funktioniert der miniHomer auch auf dem Meer? Mein Mann ist Hochseeangler und möchte seine guten Fischplätze markieren.
Ja, das ist möglich. Der miniHomer kann bis auf wenige Meter zielgenau den Ort anzeigen, den man zuvor gespeichert hat.
Funktioniert der miniHomer auch im afrikanischen Dschungel?
Der miniHomer arbeitet überall auf der Welt zuverlässig. Er erhält seine Informationen über Satelliten, sodass er unabhängig von Straßen und Wegen funktioniert.
Wie genau ist die Positionsbestimmung über GPS?
GPS teilt sich in 2 Dienstklassen auf:
PPS (Precise Positioning Service), welches ausschließlich der militärischen Nutzung vorbehalten ist. Deren Signale werden nur verschlüsselt ausgestrahlt und die Genauigkeit der Positionsbestimmung ist unbekannt.
SPS (Standard Positioning Service), ist für jedermann verfügbar und erreicht eine Genauigkeit von ca. 15 m horizontal (in 95 % der Messungen). Nach stetigen Verbesserungen vor allem durch den sukzessiven Ersatz älterer Satelliten durch Nachfolgemodelle wird aktuell eine Genauigkeit von 7,8 m horizontal garantiert (in 95 % der Messungen).
Mit einem GPS Empfänger für zivile Zwecke lässt sich demnach die aktuelle Position über Land oder Wasser auf wenige Meter genau ablesen.


